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Welche Energieträger in Zukunft? 

Viele Eigentümer sind verunsichert, wenn Sie über die Erneuerung Ihrer Heizungsanlage nachdenken. Fast alle wollen „Das Richtige“ tun. Die neue Heizungsanlage soll die Umwelt schonen, Energie sparen, lange halten, zukunftssicher sein und nicht zu viel kosten.

Die richtige Heizung

 Hier beginnen die Schwierigkeiten. Es gibt nicht die richtige Heizung. Wenn jemand behauptet, er habe die richtige Heizung im Angebot, ist dies vielleicht eine gute Marketingaktion, entspricht aber nicht der Wahrheit.

 Die Wahl des Heizungssystems oder des Energieträgers hängt immer von den vorhandenen Möglichkeiten und Gegebenheiten ab.

 Welche Energieträger stehen zur Verfügung, wie hoch sind die Komfortansprüche, wie viel Platz ist vorhanden, wie ist das Nutzungsverhalten, welche Einrichtungen sind vorhanden, können und sollen diese weiter verwendet werden, welcher Investitionsrahmen steht zur Verfügung – viele Fragen, die nur durch eine fachlich fundierte und durch keine Brille getrübte Beratung beantwortet werden können.

Gas- und Ölheizung ein Auslaufmodell?

 In den letzten Jahren hieß es immer, Öl und Gas sind bald aufgebraucht und werden immer teurer.

Dies ist nicht eingetreten, es werden Jahr für Jahr mehr Lagerstätten entdeckt und erschlossen. Auch der Energiepreis ist nach Abebben der Spekulationsblase wieder stabil.

Eine Entscheidung für eine Öl- oder Gasheizung ist deshalb für viele eine richtige und zukunftssichere Investition.

Vor allem haben sich viele vollmundig angepriesenen Technologien als schwache Alternativen erwiesen. Viele teure Investitionen werden über die Nutzungsdauer keine Amortisation erreichen. Die Betreiber legen zum Teil viel Geld drauf.

Wer dann denkt, O.K. finanziell ist die neue Heizung kein Bringer, aber ich schone wenigstens die Umwelt! Auch dies erweist sich häufig als Irrtum. Es werden riesige Erntemaschinen zur Holzgewinnung eingesetzt. Diese reißen die Bäume mit Stumpf und Stiel aus dem Boden. Kostbarer Waldboden wird verdichtet und der Erosion preisgegeben, er wird unwiederbringlich vernichtet, Umweltschutz sieht anders aus!

Eine Erdwärmepumpe funktioniert mit Strom. Ein teurer Energieträger, der mit schlechten Wirkungsgraden aus Kohle, Gas und Atomenergie erzeugt wird. Unterm Strich wird keine Primärenergie gespart und das bei hohen Anschaffungskosten. Einzig Atomstrom hat eine gute CO² Bilanz. Aber von einem umweltfreundlichen Energieträger kann man bei der ungeklärten Sicherheits- und Entsorgungsfrage nicht sprechen. Photovoltaikstrom ist mit 40ct/kWh viel zu teuer. Erst mit der unheilvollen Quersubvention durch die Stromkunden werden viele Milliarden in diese Technologie geleitet. Deshalb schießen Solarzellenfabriken in China wie Pilze aus dem Boden. Dort wird kaum der Umweltstandart westlicher Prägung eingehalten.

Welche Lösungen gibt es?

Man sollte mit Augenmaß an die Sache herangehen. Wer eine alte Heizung hat, sollte nicht auf irgendwelche Wunderdinge in der Zukunft warten. Die Brennstoffzellentechnologie wird, wenn überhaupt erst in vielen Jahren wettbewerbsfähig werden. Aber die heutige unnötige Verschwendung von Energie durch einen alten Heizkessel ist Realität.

Lassen Sie Sich vom Fachmann beraten! Gemeinsam können wir eine gute Lösung entwickeln.